ZUKUNFTSFÄHIGE ENERGIEVERSORGUNG MIT NAHWÄRME: DAS STIFT ZWETTL ALS PIONIER UND PARADEBEISPIEL - Klösterreich
 

ZUKUNFTSFÄHIGE ENERGIEVERSORGUNG MIT NAHWÄRME: DAS STIFT ZWETTL ALS PIONIER UND PARADEBEISPIEL

Veröffentlicht von zwettl am

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ZUKUNFTSFÄHIGE ENERGIEVERSORGUNG MIT NAHWÄRME: DAS STIFT ZWETTL ALS PIONIER UND PARADEBEISPIEL

So., 15. Jan. ’23, 15:00–18:00

ZUKUNFTSFÄHIGE ENERGIEVERSORGUNG MIT NAHWÄRME: DAS STIFT ZWETTL ALS PIONIER UND PARADEBEISPIEL

Wald­viert­ler Ener­gie­stamm­tisch mit Besuch des Bio­mas­se­heiz­wer­kes des Stif­tes Zwettl

Die Zis­ter­zi­en­ser sind Pio­nie­re der Forst- und der Was­ser­wirt­schaft in Euro­pa. Ihre Klös­ter legen sie bereits seit 900 Jah­ren stets an Fluss­ufern, oft in Fluss­bie­gun­gen oder ‑schlei­fen an, um die Was­ser­kraft zur Ener­gie­ge­win­nung zu nut­zen. Und ihre Wäl­der haben sie nach­hal­tig bewirt­schaf­tet. Das Zis­ter­zi­en­ser­stift Zwettl, eines der ältes­ten in Euro­pa, ist hier­für ein gutes his­to­ri­sches Bei­spiel. Doch rein aus der Ver­gan­gen­heit her­aus kann kein Klos­ter heu­te bestehen. So hat das Stift Zwettl den alten Prin­zi­pi­en des nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens fol­gend schon vor Jahr­zehn­ten zur Strom­ge­win­nung auf zwei haus­ei­ge­ne Klein­was­ser­kraft­wer­ke am Kamp sowie seit 1983 zur Wär­me­er­zeu­gung auf ein Bio­mas­se­heiz­werk umgestellt. 

Der Nach­mit­tag soll zur Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Fern­wär­me die­nen. Im Anschluss an die Besich­ti­gung der Fern­wär­me­ver­sor­gung Stift Zwettl gibt es Vor­trä­ge und Dis­kus­si­on zu die­sem aktu­ell ganz wich­ti­gen The­ma. Ziel ist – neben der Infor­ma­ti­on – auch die Ver­net­zung von Inter­es­sier­ten bzw. ein Impuls für Netz­ver­dich­tung und ‑erwei­te­rung bei Fern­wär­me in NÖ.

Hin­ter­grund­in­fos:
Fern- oder Nah­wär­me bezeich­net die Wär­me­ver­sor­gung von 2 bis vie­len Ver­brau­che­rIn­nen über ein Wär­me­lei­tungs­netz. Im Stift Zwettl wur­de vor rund 40 Jah­ren bereits eine Nah­wär­me gebaut. Sie soll als Bei­spiel die­nen, um das The­ma gene­rell zu beleuchten.
– Wie ist die Ent­wick­lung in Öster­reich im inter­na­tio­na­len Ver­gleich zu sehen (Netz­län­ge, Netz­dich­te, Energieträger, …)?
– Wie kom­men wir von aktu­ell 51 % nicht-erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­gern hin zur Nut­zung von Abwär­me, Bio­mas­se-Kraft-Wär­me-Kopp­lun­gen, Solar­wär­me, …, kurz zu 100 % erneu­er­ba­rem Anteil?
– Was kön­nen wir von Län­dern wie Däne­mark lernen?
– Wo gibt es struk­tu­rel­le Hin­der­nis­se für eine dyna­mi­sche Ent­wick­lung beim Aus­bau der Wärmenetze?
– Wie kön­nen klei­ne Net­ze (sog. Mikro­net­ze) geför­dert wer­den, auch als Lösung für bis­her gas­ver­sorg­te Wohngebäude?

Pro­gramm:
14.45 Uhr: Treff­punkt bei der Pfor­te des Stif­tes Zwettl
15.00 Uhr: Besich­ti­gung des Bio­mas­se­heiz­werks Stift Zwettl
16.00 Uhr: Impul­se und Gesprä­che im Bildungshaus
Der Abend endet tra­di­tio­nell mit aktu­el­len Hin­wei­sen, ins­bes. aus den Pro­gram­men des Kli­ma- und Ener­gie­fonds, sowie Dis­kus­si­on u. Vernetzung!

Refe­rent: Josef Plo­ner, Stift Zwettl;

Anmel­dung:
Mag. Rena­te Brandner-Weiß
Per SMS: 0664/43 65 393
Oder Email:
www.energiestammtisch.info

Kos­ten:
Kurs­bei­trag: € 8,00

Anmel­de­schluss: 12. Jänner!

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Karten/Infos:

Zis­ter­zi­en­ser­stift Zwettl

Mit­tel­al­ter­li­cher Ernst und blü­hen­de Lebensfreude

Stift Zwettl 1
3910  Stift Zwettl
(T): +43 (0)2822 20202–17
(F): +43 (0)2822 20202–50
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