Letz­te Ruhe im Klosterwald - Klösterreich
 

Letz­te Ruhe im Klosterwald

Veröffentlicht von waltergrafik am

Per­sön­lich

Letz­te Ruhe im Klosterwald

Statt auf einem Fried­hof las­sen sich immer mehr Men­schen natur­nah bei­set­zen. In Öster­reich ermög­licht dies unter ande­rem die Klos­ter­wald GmbH.

Zu den meis­ten Klös­tern gehö­ren aus­ge­dehn­te Wald­ge­bie­te mit herr­li­chem Baum­be­stand, die seit Jahr­hun­der­ten gehegt, gepflegt und nach­hal­tig genutzt wer­den. Klös­ter­reich-Mit­glie­der wie bei­spiels­wei­se Stift Klos­ter­neu­burg und Stift Hei­li­gen­kreuz stel­len einen Teil ihrer Wäl­der für natur­na­he Bestat­tun­gen zur Ver­fü­gung. „Vor allem für Wald­flä­chen in sied­lungs­na­hen Gebie­ten, die sich für die Forst­wirt­schaft nicht per­fekt eig­nen, ist dies eine idea­le Nut­zung, die dem Trend in der Bestat­tungs­kul­tur ent­ge­gen­kommt“, erläu­tert Alex­an­der Burtscher, Geschäfts­füh­rer der Klos­ter­wald GmbH in Wien. „Im Klos­ter­wald kön­nen die Bäu­me unge­stört ihr natür­li­ches Alter errei­chen, die Ange­hö­ri­gen und Freun­de haben durch den Bestat­tungs­baum einen Anker und Ort, an dem sie geden­ken kön­nen, ohne auf­wän­di­ge und kos­ten­in­ten­si­ve Grab­pfle­ge, und die Kir­che bleibt in die­sem Bereich rele­vant.“ 

Baum-Grab

Seit 2019 bie­tet der Klos­ter­wald allen Men­schen – unab­hän­gig von Kon­fes­si­on oder Her­kunft die Mög­lich­keit eines Baum-Gra­bes. In enger Zusam­men­ar­beit mit einem Bestat­tungs­un­ter­neh­men wird die Urne ca. einen Meter vom Stamm des Bau­mes ent­fernt, beer­digt. Eine Namens­ta­fel am Baum erin­nert an den ver­stor­be­nen Men­schen und die Natur lie­fert mit ihren ver­schie­de­nen Pflan­zen den sai­so­na­len Schmuck. Das Kon­zept ori­en­tiert sich an kirch­li­chen Vor­ga­ben, kon­kret den Richt­li­ni­en zur Feu­er- und Natur­be­stat­tung der öster­rei­chi­schen Bischofs­kon­fe­renz von 2019.

„Wir haben jähr­lich mehr als 1.000 Bei­set­zun­gen und Vor­sor­ge­ver­trä­ge, bei denen sich die Leu­te zu Leb­zei­ten ihren Baum aus­su­chen und den natur­na­hen Abschied nach ihren Vor­stel­lun­gen pla­nen“, so Alex­an­der Burtscher. „Meist sind das Men­schen, die die Natur lie­ben. Die Selbst­be­stim­mung und die Ent­las­tung der Ange­hö­ri­gen, die oft an ganz ande­ren Orten woh­nen, spie­len eben­falls eine Rol­le.“ Für die Trau­er­fei­er ste­hen auf Wunsch selbst­ver­ständ­lich die jeweils zustän­di­gen Geist­li­chen zur Ver­fü­gung, die Fami­lie und Freun­de beglei­ten und Bei­stand leisten.

 www.klosterwald.at

Erin­ne­rung: ein Schild kenn­zeich­net das Baum-Grab.

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