Flüs­si­ges Gold genießen - Klösterreich
 

Flüs­si­ges Gold genießen

Veröffentlicht von waltergrafik am

Genuss

Flüs­si­ges Gold genießen

In der Stifts­braue­rei Schlägl, der ein­zi­gen Stifts­braue­rei Öster­reichs, ent­steht aus lan­ger Tra­di­ti­on Bier-Genuss vom Feins­ten. Die Wer­te der Chor­her­ren kann man mit einem Glas Bier schme­cken und bei einer Füh­rung erleben.

Die Atmo­sphä­re ist beein­dru­ckend: umge­ben von unre­gel­mä­ßi­gem Mau­er­werk, Stei­nen, die Jahr­hun­der­ten trotz­ten, ste­hen fünf über­di­men­sio­na­le Edel­stahl­kes­sel, silb­rig glän­zend. „Es wäre sicher güns­ti­ger gekom­men, eine kom­plett neue Hal­le auf der grü­nen Wie­se zu bau­en, aber wir woll­ten kei­ne zusätz­li­che Boden­ver­sie­ge­lung, son­dern Bestehen­des nut­zen“, erläu­tert Chor­herr Mar­kus die Phi­lo­so­phie, die hin­ter der Errich­tung des neu­en Sud­hau­ses für die Stifts­braue­rei Schlägl steht. „Des­halb haben wir Gerä­te und Anla­gen auf dem neu­es­ten Stand der Tech­no­lo­gie über das Dach in den Getrei­de­spei­cher aus dem Jahr 1680 geholt, der alte Dach­stuhl ist noch erhal­ten, das Stahl­werk trägt das Gan­ze. His­to­ri­sches und Moder­nes ver­schmel­zen per­fekt mit­ein­an­der.“ – Der Wow-Effekt ist garan­tiert und das Sud­haus ver­sinn­bild­licht die Wer­te, die die Prä­mons­tra­ten­ser-Chor­her­ren mit ihrer Stifts­braue­rei leben.

Die Tra­di­ti­on des Bier­brau­ens geht in Schlägl bis ins 15. Jahr­hun­dert zurück, als der soge­nann­te Haus­trunk vie­len Men­schen einen Zuver­dienst brach­te. 1580 ist als Grün­dungs­jahr über­lie­fert und gilt heu­te als Geburts­jahr der Stifts­braue­rei, die sich in den fol­gen­den Jahr­hun­der­ten sehr erfolg­reich ent­wi­ckel­te. Das Erbe die­ser Geschich­te als unab­hän­gi­ge über­schau­ba­re Braue­rei hält man in Ehren, braut nach über­lie­fer­ten Rezep­ten aus regio­na­len Zuta­ten Bie­re mit Cha­rak­ter, lässt zahl­rei­che Inno­va­tio­nen zu und gewähr­leis­tet damit eine gro­ße Sor­ten­viel­falt. Moderns­te Tech­no­lo­gie wird genutzt, um so nach­hal­tig wie mög­lich zu arbei­ten. „Im Sud­haus haben wir ein Wär­me­rück­ge­win­nungs­sys­tem: der beim Wür­ze­ko­chen ent­ste­hen­de Dampf und die damit ein­her­ge­hen­de Wär­me wer­den zwi­schen­ge­spei­chert und erhit­zen – sobald die Sud­pfan­ne wie­der frei ist – die Läu­ter­wür­ze“, erklärt Herr Mar­kus eine der Mög­lich­kei­ten zur Ener­gie­mi­ni­mie­rung, die in Schlägl ange­wandt wer­den. 

Rogg­star und Fabelhaft

Klei­ne­re Kes­sel, dafür fünf an der Zahl, las­sen klei­ne­re Volu­men zu und erlau­ben es den Brau-Exper­ten, ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf zu las­sen und neue Sor­ten und Geschmacks­rich­tun­gen zu tes­ten. „Brau­meis­ter haben sel­ten die Chan­ce, so oft neue Krea­tiv-Bie­re zu ent­wi­ckeln“, freut sich die jun­ge Diplom-Brau­meis­te­rin und Bier­som­me­lier Karin Thal­ler. „Mitt­ler­wei­le sind unse­re Spe­zi­al­bie­re meist inner­halb von drei bis vier Wochen aus­ver­kauft. Man kann auch ein Bier-Abo abschlie­ßen, und bekommt dann vier­mal im Jahr per Post eine Bier-Sen­dung, in der auch das eine oder ande­re Krea­tiv-Bier zum Ver­kos­ten dabei ist.“ So abwechs­lungs­reich und viel­ver­spre­chend wie ihr Geschmack, sind die Namen der außer­ge­wöhn­li­chen Sor­ten: ob Rogg­star, Halb­star­ker, Ent­de­cker oder die Fabel­haf­te – die eigens ent­wor­fe­nen Eti­ket­ten mit Beschrei­bung machen Lust auf mehr als einen Schluck.

Zu den Best­sel­lern der Stifts­braue­rei zäh­len unter ande­rem das Chor­her­ren Pils, der voll­mun­di­ge Dop­pel­bock, das Pre­mi­um­bier Kris­tall sowie das Rog­gen Gold, eines von drei Bie­ren in Bio-Qua­li­tät. „Der win­ter­fes­te Schläg­ler Rog­gen ist eine der ältes­ten Getrei­de­sor­ten Öster­reichs und wird immer noch in Schlägl gezüch­tet“, so Herr Mar­kus. „Rog­gen wird im Brau­we­sen sel­ten ver­wen­det, weil er sehr schwie­rig in der Ver­ar­bei­tung ist, doch wir wol­len die­sen gol­de­nen Schatz erhal­ten.“ Wel­ches Bier man bevor­zugt, allen in der Stifts­braue­rei Schlägl gebrau­ten Sor­ten ist eines gemein­sam: die Zuta­ten stam­men aus der Regi­on und haben eine hohe Qua­li­tät: zur öster­rei­chi­schen Gers­te gesellt sich Hop­fen aus dem umlie­gen­den Mühl­vier­tel und das beson­ders wei­che Was­ser aus dem böh­mi­schen Mas­siv voll­endet das Geschmacks­er­leb­nis. 

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