Ein­la­dung zum Kul­tur­som­mer im Klösterreich - Klösterreich
 

Ein­la­dung zum Kul­tur­som­mer im Klösterreich

Veröffentlicht von waltergrafik am

Pres­se

Ein­la­dung zum Kul­tur­som­mer im Klösterreich

In längst ver­gan­ge­ne Zei­ten ein­tau­chen, span­nen­den Geschich­ten nach­spü­ren und fröh­li­che Fes­te fei­ern – die Stif­te und Orden von Klös­ter­reich laden auch in die­sem Som­mer zu einem abwechs­lungs­rei­chen und unter­halt­sa­men Pro­gramm ein, das für jeden Geschmack etwas zu bie­ten hat.

Im Stift Klos­ter­neu­burg bei Wien bei­spiels­wei­se kann man den rei­sen­den Chor­her­ren, Pil­gern­den frü­he­rer Jahr­hun­der­te, Nord­pol-Expe­di­tio­nen und For­schen­den fol­gen und auf eine unge­wohn­te Ent­de­ckungs­tour gehen. In ihren umfang­rei­chen Archi­ven und Biblio­the­ken bewah­ren Klös­ter eine Fül­le an his­to­ri­schen Mate­ria­li­en. Mit der Aus­stel­lung „Kar­ten auf den Tisch!“ prä­sen­tiert Stift Klos­ter­neu­burg Land­kar­ten, wis­sen­schaft­li­che Wer­ke, Rei­se­ta­ge­bü­cher und Sou­ve­nirs von Pil­ger­rei­sen und öff­net damit die Per­spek­ti­ve auf die Welt, wie man sie sich frü­her vor­stell­te. Wer die ver­schie­de­nen Expo­na­te auf­merk­sam betrach­tet, dem offen­ba­ren sie ihre Geheim­nis­se. So erfah­ren die Gäs­te unter ande­rem, wel­ches Bild die Men­schen im Mit­tel­al­ter von der Erde hat­ten, und wel­che Regio­nen der Welt bereits für Gene­ra­tio­nen vor uns Sehn­suchtsor­te waren. Die Aus­stel­lung ist bis 15. Novem­ber täg­lich von 9.00 bis 18.00 Uhr in der Sala-ter­ra­na-Gale­rie des Stif­tes zu sehen. Klös­ter bli­cken auf eine lan­ge Tra­di­ti­on zurück. Im Lau­fe der Jahr­hun­der­te erleb­ten die­se Orte zahl­rei­che gro­ße Ver­än­de­run­gen in ihrer Umge­bung, Kriegs- und Frie­dens­zei­ten, gesell­schaft­li­che Umbrü­che und vie­le indi­vi­du­el­le Schick­sa­le und Ereig­nis­se. Seit 950 Jah­ren leben und wir­ken die Bene­dik­ti­ner des Stif­tes St. Lam­brecht in der Ober­stei­er­mark. Ihr Jubi­lä­ums­jahr haben sie unter das Mot­to „Geist­Voll­Le­ben“ gestellt und erzäh­len mit einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm bis Dezem­ber Geschich­te und Geschich­ten. In monat­li­chen Vor­trä­gen bli­cken die Mön­che dabei nicht nur auf die rei­che Ver­gan­gen­heit ihres Klos­ters zurück, son­dern geben einen Ein­blick in ihr heu­ti­ges Leben, ihren All­tag und ihre Auf­ga­ben und wagen zudem einen Aus­blick auf die Zukunft. Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen im neu­in­sze­nier­ten Stifts­mu­se­um der Fra­ge nach dem Wesen des Men­schen nach­ge­hen und beson­de­re Kunst­wer­ke auch in Bezug zu ihrem eige­nen Leben inter­pre­tie­ren. Span­nend und mys­tisch ver­spricht die Thea­ter­auf­füh­rung des Umber­to Ecos Klas­si­kers „Der Name der Rose“ zu wer­den, die im Juni an ver­schie­de­nen Ecken im Stift St. Lam­brecht in Sze­ne gesetzt wird. Kon­zer­te, Fest­got­tes­diens­te und die gro­ße Jubi­lä­ums­wall­fahrt nach Maria­zell am 5. Sep­tem­ber run­den das Fest­pro­gramm ab. Zum ers­ten Mal in sei­ner Geschich­te fei­ert Stift Lili­en­feld am 25. und 26. Juli das Lili­en­fest. Das größ­te mit­tel­al­ter­li­che Klos­ter Öster­reichs, das sei­nen Namen der in der Regi­on wild vor­kom­men­den Feu­er­li­lie ver­dankt, war und ist ein belieb­tes Ziel für Pil­gern­de auf dem Weg nach Maria­zell. Lili­en-Anhän­ger aus Por­zel­lan sind seit lan­gem im Klos­ter­la­den ein begehr­tes Sou­ve­nir. Nun wid­men die Zis­ter­zi­en­ser der zar­ten Blu­me ein kom­plet­tes Wochen­en­de mit einem umfang­rei­chen Pro­gramm­an­ge­bot. Gäs­te kön­nen sich auf einen Hand­werks­markt, kuli­na­ri­sche Köst­lich­kei­ten sowie Wei­ne und Bier­spe­zia­li­tä­ten und musi­ka­li­sche Unter­hal­tung freu­en. Beim Schau­töp­fern kann man erle­ben, wie das Lili­en­por­zel­lan her­ge­stellt wird und die Blu­men in natu­ra mit vie­len Tipps von Pro­fis bie­tet der Lili­en­pflan­zen­markt. Zudem gibt Radio-Nie­der­ös­ter­reich-Gärt­ner Johan­nes Käfer in sei­nem Vor­trag am Sonn­tag­mit­tag viel Lili­en-Know-how wei­ter. Eine Füh­rung durch Stift Lili­en­feld auf den Spu­ren der Lili­en deckt so man­ches Stifts­ge­heim­nis auf. Für Nost­al­giefans gibt es eine Fahrt mit dem Old­ti­mer­bus und Kin­der kom­men bei der Kin­der­oper im Dor­mi­t­ori­um sowie beim spe­zi­el­len Kids-Pro­gramm mit Hüpf­burg auf ihre Kos­ten. Der Rein­erlös des bun­ten Lili­en­fes­tes kommt der Reno­vie­rung des Zis­ter­zi­en­ser­stif­tes zugute.

Wei­te­re Infos zu den dies­jäh­ri­gen Ange­bo­ten der Stif­te und Orden unter www.kloesterreich.com.

Fotos: Bit­te Copy­right im Datei­na­men beach­ten – vie­len Dank!

Über Klös­ter­reich

Klös­ter­reich wur­de als Ver­ein zur För­de­rung der kul­tu­rel­len und tou­ris­ti­schen Akti­vi­tä­ten der Klös­ter, Orden und Stif­te vor mehr zwei Jahr­zehn­ten gegrün­det. Heu­te zählt der Zusam­men­schluss mehr als 20 Mit­glie­der in Öster­reich, Ita­li­en, Ungarn und Tsche­chi­en. Sie alle öff­nen ihre Türen für Gäs­te und haben ein viel­fäl­ti­ges kul­tu­rel­les und tou­ris­ti­sches Ange­bot. Die­ses reicht von Aus­stel­lun­gen und Kon­zer­ten über Füh­run­gen bis zu mehr­tä­gi­gen Kur­sen, Aus­zei­ten vom All­tag und Urlaub im Klos­ter. Dabei sind die Stif­te und Orden von Klös­ter­reich für jeden offen – ob christ­lich geprägt oder ohne Glau­ben, ob Mit­glied einer ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaft oder nicht getauft. In den Gäs­te­zim­mern kön­nen Män­ner und Frau­en gemein­sam über­nach­ten – mit oder ohne Ehe­ring. Prä­si­den­tin und Obfrau von Klös­ter­reich ist Gene­ral­vi­ka­rin Schwes­ter M. Michae­la Pfeif­fer-Vogl, die Geschäfts­füh­rung hat Manu­el Lam­pe inne. Wei­te­re Infos unter www.kloesterreich.com.

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