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Klostergärten im Klösterreich: Schönheit erleben!

In den Klostergärten spiegelt sich die Faszination der Schöpfung wider. Es sind inspirierende Orte der Ruhe und inneren Einkehr - und es sind Orte, an denen sich das alte botanische Wissen vieler Ordensgemeinschaften eindrucksvoll entfaltet ...

Familien-Gartenführung eines Paters durch Stift Seitenstetten - Foto: Franz Weingartner / Weinfranz.at

P. Prior Michael Hüttl und Klösterreich-Präsidentin Sr. M. Michaela Pfeiffer-Vogl mit Frau Mag. Barbara Kneidinger bei der OÖ Landesgartenschau im Stift Schlägl

In den Klostergärten spiegelt sich die Faszination der Schöpfung wider. Es sind inspirierende Orte der Ruhe und inneren Einkehr - und es sind Orte, an denen sich das alte botanische Wissen vieler Ordensgemeinschaften eindrucksvoll entfaltet.

Die Gartenpublizistin Veronika Hofer: "Ich habe Gärten in vielen Ländern besucht und überall festgestellt, dass sie Menschen über Kulturen und Religionen hinweg verbinden. Die Botschaft der Gärten ist universell. Sie lassen eine Schönheit erleben, die über den Gestaltungswillen des Menschen und über die einzelnen Pflanzen hinausweist. Denn Schönheit ist ein Prinzip der gesamten Schöpfung. Deshalb wäre ein Kloster ohne Garten nicht vollständig. In einem Kloster ist der Garten sogar noch mehr: Ein Sinnbild für die Treue zu einem Ort und einer Aufgabe, für Bescheidenheit und für die Bereitschaft aktive Verantwortung für die Schöpfung und ihre Schönheit zu übernehmen."

Die Gartenwelten von Klöstern im Klösterreich reichen von Heilkräutergarten, historischen Bibelpflanzen, religiösen Motivgärten, Benediktus- und Hildegardwegen bis hin zu Nutzgärten und Orangerien - in Klostergärten gedeiht eine unvergleichliche Gartenkultur und ermöglicht auch in dieser Form eine Auszeit im Kloster! Eine schöpferische Vielfalt der Klostergärten und Stiftsparks, die dank zahlreicher Kurs- und Seminarangebote, Gartenausstellungen, Pflanzen-Märkte für Gäste auch praktisch erlebbar ist.

In den Vollmondnächten im Juli und August laden mehrere Klöster zu attraktiven "Langen Nächten der Klostergärten" ein.

Benediktinerstift Altenburg

Stift Altenburger Gartenwelten: Die Gartenanlagen im und um das Stift - Schöpfungsgarten, Apothekergarten, Kreuzganggarten, der große "Garten der Religionen" sowie der "Garten der Stille" - wurden in den letzten Jahren liebevoll neu angelegt. Jeder Garten hat ein anderes theologisches Thema zum Inhalt, allen gemeinsam ist die Pflege nach den Kriterien von "Natur im Garten". Gäste können hier die Schönheiten der Natur im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu entdecken, ihren Lieblingsplatz finden und den Duft der Kräuter genießen, wodurch „Blick und die Gedanken schweifen können“. In den Gärten des Stiftes Altenburg werden die Verständigung im Dialog mit anderen Religionen und das Bemühen um eine lebenswerte Umwelt für die nächsten Generationen sichtbar. Orte der Stille und Plätze zum Feiern zeichnen die Vielfalt der Stift Altenburger Gartenwelten aus. Am Samstag, 13. Juli 2019, findet im Stift Altenburg ab 18:00 Uhr die „Lange Nacht der Klostergärten“ mit nächtlicher Gartenführung und gemütlichem Lagerfeuer statt. Kleine Snacks und Getränke sowie musikalische Umrahmung werden angeboten.

Prämonstratenserstift Geras

Die Gärten des Kräuterpfarrers: Kräuter sind ein Zeichen Gottes. Jedes Kraut, jede Pflanze birgt die Geheimnisse des Lebens in sich. Als Heimat des allseits bekannten Kräuterpfarrers Weidinger wurden Geras und sein Kräutergarten zur „Quelle“ des Wissens rund um die Wirksamkeit alter Heilpflanzen. Dieses wertvolle Wissen rund um die Fülle heimischer Kräuter macht ein Besuch im Stift Geras erlebbar.

Von 25. bis 26. Mai 2019 ist im Rahmen der Schaugartentage Niederösterreich der Kräutergarten des Stiftes Geras täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Benediktinerstift Göttweig

Marillen und Kräuter – Nutzgarten seit Jahrhunderten: Der Kräuter- und Nutzgarten im Stift Göttweig in seiner naturbelassenen, ursprünglichen Form ist in der warmen Jahreszeit täglich für Gäste geöffnet. Schautafeln vermitteln Wissenswertes über die Wachauer Marille. Die Besucher sind eingeladen, die Natur im Wechsel der Jahreszeiten zu beobachten – von der Marillenblüte im Frühling bis hin zur Kräuterente im Herbst. Im Klosterladen und Stiftsrestaurant von Göttweig werden auch allerlei Produkte aus dem Garten angeboten.

Im Gebiet der Weltkulturerbe-Naturlandschaft Wachau liegt ein großer Teil des Göttweiger Forstbesitzes. Die „Göttweiger Wald-Erlebniswelt“ bei den Mammutbäumen lädt ein zu einem staunenden Naturgenuss. Naturnähe und Innovation wollte man hier zu verbinden und so stellen sich die Göttweiger Waldbestände in einzigartige Struktur und Vielfalt dar. Weit hinaus ragen die in der Nähe von Paudorf wachsenden Mammutbäume aus dem sie umgebenden Wald. Seit dem Jahr 1880 wachsen sie auf kargem Boden und haben bis jetzt jeden Sturm ausgehalten. Rund um die Mammutbäume liegt das 1980 begründete Arboretum mit über 50 Gastbaumarten aus aller Welt. Dieses seltene Stück Landschaft kann ganzjährig erwandert werden und der Weg ist beschildert. Vom Parkplatz am Bruckweg oder vom Paudorfer Bahnhof aus sind die Mammutbäume in ca. einer Stunde zu Fuß erreichbar.

Am 15. August findet ab 10:00 Uhr die Göttweiger Kräutersegnung in der Stiftskirche statt, anschließend geht es in den Kräutergarten. Am 7. Oktober 2019 wird von 10:00 bis 15:00 Uhr zur Göttweiger Kräuterernte und zum Erntedank in die Stiftskirche sowie in den Kräuter- und Marillengarten eingeladen.

Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg

„Gärten der Jahrhunderte“ - Klosterneuburgs Stiftsgärten sind ein epochales Naturerlebnis: Hier gedeihen und erblühen Jahrhunderte alte Stile der europäischen Gartenkultur wie der englische Konventgarten mit Orangerie, der Kreuzgarten mit christlichen Symbolpflanzen, der Leopoldihof im Stil des Manierismus bis hin zum Feuerbrunnenhof im Renaissancestil, dem mittelalterlichen Pfisterer- und Wasserbrunnenhof und dem Teichgarten im neuzeitlichen Stil.

An vier Terminen von Juni bis September (1. Juni, 27. Juli, 10. August, 21. September) gibt es die einzigartige Gelegenheit, in die faszinierende Gartenwelt des über 900 Jahre alten Stiftes Klosterneuburg einzutauchen. In einem zweistündigen Spaziergang „Bibelkräuter und Klostermedizin“ durch die Stiftsgärten können gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Dr. scient. med. Patricia Ricci viele heilsame und heilige Pflanzen entdeckt werden. Die traditionelle europäische Medizin wurzelt tief in den Apothekergärten der Klöster. In der Bibel werden mehr als hundert Pflanzenarten erwähnt und stets waren es Klöster, die deren Wirkung auf Körper, Geist und Seele erforscht und katalogisiert haben. Die Gärten des Stiftes Klosterneuburg beherbergen viele dieser Heilpflanzen.
Geschichten aus dem „Donau Garten“ können im Stift Klosterneuburg am 1. Juni, 7. September und 5. Oktober 2019 in Erfahrung gebracht werden. Gäste erleben dabei die Stiftsgärten als eine zauberhafte Welt innerhalb der Klostermauern. Die Führung durch den „Donau Garten“ des Stiftes Klosterneuburg zeigt die Gartenanlagen der Augustiner Chorherren im Kontext von Sagen und Legenden. Der Weg führt auch an einigen der bedeutendsten Kunstschätze des Stiftes vorbei. Diese Führungen beginnen jeweils um 11:00 Uhr, dauern 60 Minuten, Treffpunkt ist beim Besucherempfang in der Sala terrena und sie kosten EUR 10,- pro Person.

Anmeldungen für die Klostergartenführungen sind erforderlich unter tours@stift-klosterneuburg.at oder Tel. +43 2243 411-212.

Benediktinerstift Kremsmünster

Auch nach der Oberösterreichischen Landesgartenschau blühen die Gärten im Stift Kremsmünster. Besucher können den Sternwartegarten mit dem Gartenpavillon, die Dendlleitn und die Spielplätze im Gelände während der Sommerzeit täglich von 7:30 bis 21:00 Uhr besuchen. Der Eingang ist bei der Stiftsgärtnerei. Ein besonderes Angebot für interessierte Gäste ist die Gartenführung, bei der Besucher mehr über die traditionsreiche Gartenkultur, die Besonderheiten der Klosteranlagen, das europaweit einzigartige Feigenhaus und den Privatgarten der Mönche erfahren. Die Gartenführung findet gegen Voranmeldung im Klosterladen ab 4 Personen bis 31. Oktober statt. Dauer ca. 1,5 Stunden, Preis pro Person: EUR 9,--. Anmeldungen im Stift Kremsmünster, Klosterladen unter Tel. +43 7583 5275-150 oder tourismus@stift-kremsmuenster.at.

Zisterzienserstift Lilienfeld: Unter Abt Ambros Becziczka (1825 - 1862) wurde der ehemalige Tiergarten, an einem Hang, südwestlich der Klosteranlage gelegen, in eine Parkanlage mit exotischen Gehölzen umgewandelt. Hirsch und Damwild mussten einer Anzahl seltener Bäume und Sträucher weichen, die jährlich über Hamburg eingeführt wurden. Ein Verzeichnis aus dem Jahre 1868 listet 415 verschiedene Exemplare auf. Neben der Liebhaberei des Abtes sollte die Anlage besonders der Erholung der Konventualen dienen. Für uns spiegelt sie heute in besonderer Weise den Zeitgeist des frühen 19. Jahrhunderts wider. Genug der strengen geometrischen Formen des Barock sollten die neu angelegten Landschaftsgärten mit ihren Serpentinenwegen, Bachläufen, Tümpeln und den architektonischen Einbauten ein idealistisches Bild der Natur abgeben und die in der weiten Welt entdeckte Vielfalt nach Hause bringen. Heute ist der Lilienfelder Stiftspark ganzjährig frei zugänglich und ein mit dem goldenen Igel ausgezeichneter Schaugarten des "Natur im Garten"-Netzwerks. Informationen: www.cisto.at/stift/stiftspark.html.

Curhaus Bad Mühllacken der Marienschwestern vom Karmel

Am Eingang zum Naturschutzgebiet Pesenbachtal findet sich der vielfältige Garten der Marienschwestern vom Karmel in Bad Mühllacken, Oberösterreich, welcher die Erkenntnisse alter Klostergärten mit jener der Traditionellen Europäischen Medizin verbindet. Hier erwartet die Gäste ein Kräutergarten nach Pfarrer Kneipp mit Dufthügel und Hildegardweg sowie Bibelpflanzen. Höchst positive Sinneseindrücke, die zu einer positiven Lebensqualität führen. Angeboten werden:

11.06.2019        Kräuterstammtisch im Jahreskreis

18.06.2019        Kräuterzauber

02.07.2019        Smoothies mit Sonnenkräutern für die heißen Tage

13.08.2019        Kräuterstammtisch im Jahreskreis

14.08.2019        Kräuterzauber

15.08.2019        Kräuterweihe im Kräutergarten der Traditionellen Europäischen Medizin

10.09.2019        Kräuterstammtisch im Jahreskreis

17.09.2019        Kräuter veredeln und haltbar machen

 

Benediktinerstift Melk

Die Gartenanlage des Stiftes Melk stellt einen wesentlichen Teil der gesamten Barockanlage dar. Diese ist eine symmetrische Symbiose von Stiftsgebäude und Außenanlage. Der Stiftspark Melk zeigt, wie in über 250 Jahren durch das Zusammenwirken von natürlichen und geistigen Ebenen ein Lebensraum entstanden ist, der in seinen vielfältigen Erscheinungen stets das Streben nach Schönerem ausdrückt. Vorbilder - und somit prägend - für die Gartenanlage des Stiftes waren die gartenästhetischen Strömungen des Barocks sowie des englischen Landschaftsgartens - sie bestimmen auch heute noch ihren Charakter. Besondere Highlights im Park: barocker Pavillon mit Fresken von Johann Wenzel Bergl, 250 Jahre alte Linden, ein meditativ gestalteter Benediktusweg, das Paradiesgärtlein (nach Vorgaben des Abtes Walahfrid Strabo neu bepflanzt) und der „Jardin méditerranéen“. Der Stiftspark ist von 1. Mai bis 31. Oktober von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Führungen im Stiftspark sind für Gruppen nach Voranmeldung zwischen 9:00 und 16:45 Uhr möglich, für Smartphones gibt es eine Audioguide-App.

In der einzigartigen Atmosphäre des mit exotischen Fresken ausgeschmückten barocken Pavillons werden im August stimmungsvolle Konzerte geboten – die Sommerkonzerte 2019 sind eine Harmonie von Musik und Malerei! Das ganz besondere Flair des barocken Gartenpavillons lässt Musik und Raum wunderbar harmonieren. Die exotische Freskenwelt von Johann Wenzel Bergl – dessen 300. Geburtstag wir dieses Jahr feiern – und die Musik versprechen einen wunderbaren Zusammenklang. Die Sommerkonzerte im Stift Melk bereichern seit vielen Jahren das kulturelle Angebot im Welterbe Wachau. Die Konzerte versprechen Musik gespielt mit viel Leichtigkeit, Spielfreude und einem kongenialen Zusammenspiel von barocker Malerei und Musik.

Sommerkonzerte in stimmungsvollem Rahmen – die Sommerkonzerte haben viel zu bieten: „300 Jahre Johann Wenzel Bergl“! Der durch seine Bergl-Zimmer bekannt gewordene Barockmaler Johann Wenzel Bergl entführt in seinen Wandmalereien in ferne Landschaften, die von exotischen Tieren und fremden Völkern geprägt sind. Sein 300. Geburtstag lädt ein, die exotischen Bilderwelten neu zu entdecken. Sein Umgang mit der Farbe ist atemberaubend. Virtuos schillern seine Fresken, unverwechselbar ist seine Liebe für kostbare Stoffe und perlenbestickte Roben seiner Figuren. Die Berglfresken im Gartenpavillon zählen zu seinen Hauptwerken.

Die Sommerkonzerte im Gartenpavillon vom Stift Melk finden am 20. Juli sowie am 2., 3., 4. 9., 10., 18., 23., 24., 25., 30. und 31. August 2019 statt. Nähere Informationen:  www.stiftmelk.at

Benediktiner Erzabtei Pannonhalma, Ungarn

Der Klostergarten von Pannonhalma ist neu zu erleben: Die Wiedergeburt des Klostergartens mit der Kraft der heimischen Kräuter, die beruhigende Nähe der Natur und die Ausstrahlung des tausendjährigen Klosters. Interessant sind die Lavendelfelder der Erzabtei, in einem Teehaus können selbst Hergestelltes wie die Kräuterteemischungen verkostet und Naturprodukte aus der Abtei-Werkstatt „Officina Sancti Martini“ gekauft werden.

Lavendeltage von 24. Juni bis 7. Juli 2019: Das Datum der Lavendeltage in der Erzabtei Pannonhalma wird an die Blütezeit des Lavendels angepasst. Die Lavendeltage sind nicht bloß ein Programm, das von der eintausend-jährigen therapeutischen Tradition der Erzabtei stammt, sondern ist auch ein besonderes einzigartiges Festival in Ungarn. Die Programme, die die Benediktinischen therapeutischen Traditionen und die einheimische und adventive Kräuterpflanzen vorzeigen, finden in dem großen Kräutergarten und in dem Kräuterhaus der Erzabtei statt. Dieses Jahr zum ersten Mal: Lavendel zum Selberpflücken

• 29.Juni 2019: Konzert im Garten um 19:30 Uhr – Eintritt ist frei

• 29. Juni 2019: LavendelSWEET, Süßigkeiten im Garten 

Augustiner Chorherrenstift Reichersberg

Der „Herrengarten“ vom Stift Reichersberg liegt direkt im Ortszentrum von Reichersberg und gehört zu den Historischen Gärten am Inn in Oberösterreich. Der Stiftsgarten gliedert sich in einen englischen, barocken und in einen Steingarten und lädt zum Entspannen und Verweilen ein. Über dem Naturschutzgebiet der Innauen erhebt sich das Stift Reichersberg als architektonisches Kleinod direkt an der Grenze zwischen Österreich und Bayern.

Bei den „Gartentagen im Stift Reichersberg” präsentieren sich am 25. und 26. Mai 2019 über 60 Gärtner und Aussteller mit hochwertigen Gartenprodukten und stilvollem Zubehör im wunderschönen Ambiente des Stiftshofes. Besucher können sich auf zahlreiche Inspirationen rund um das Thema "Garten" sowie diverse Fachvorträge. Die diesjährige Sonderausstellung steht unter dem Motto "Bäume".

Prämonstratenser-Chorherren-Stift Schlägl

Das Prämonstratenser-Chorherren-Stift Schlägl steht ab Mai unter dem Motto "Bio.Garten.Eden", wo bis 13. Oktober der Schauplatz der 7. oberösterreichischen OÖ Landesgartenschau Aigen-Schlägl 2019 stattfindet. Unter dem Motto "Bio.Garten.Eden" wird auf einer Fläche von 15 Hektar 150 Tage lang eine "Ausstellung unter freiem Himmel" gezeigt. Gemeinsam mit der Marktgemeinde Aigen-Schlägl und der Bioschule Schlägl wird "eine ungeahnte Vielfalt" präsentiert. Geplant ist, ein "neues Bewusst-sein für den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln, Ressourcen und Menschen" zu schaffen. Erstmalig für die Landesgartenschau stehen in Schlägl die Großthemen "Bio" und "Nachhaltigkeit" im Zentrum, sowie auch "Garten" und "Eden". "Der Garten soll die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung bewusst machen, zum Nachdenken und Entspannen anregen und den Besucher zur Ruhe kommen lassen", erklärte Stiftskämmerer Markus Rubasch. Nach Abt Martin Felhofer wird der Bio-Garten mit 6.000 Quadratmetern Blühfläche einen "Schöpfungsgarten" und einen "Pfad der Verantwortung" haben, also allesamt Angebote, mit denen man den Besuchern auch "Entschleunigung" bieten will. Insgesamt wurden im Zuge der Vorbereitungen der Landesgartenschau 30.000 Stauden, 30.000 Sommerblumen und 60.000 Blumenzwiebeln gepflanzt.

Das Seminarzentrum Stift Schlägl lädt am 24. August 2019 zum „Tag mit Kräuterpfarrer Benedikt“ ein. Der Tag beginnt um 9:00 Uhr mit dem Besuch der Landesgartenschau in Schlägl mit Impuls von Kräuterpfarrer Benedikt: „Heilkräuter als Beziehung zwischen Mensch und Schöpfer“. Nach dem Mittagessen im Stiftskeller um 12:30 Uhr findet um 14:00 Uhr die Fahrt zum Kräutergarten in Klaffer am Hochficht mit Besuch des Kräutergartens und Impuls von Kräuterpfarrer Benedikt: „Pioniere der Heilkräuterkunde“: Hermann Josef Weidinger †2004 (Stift Geras), Norbert Pühringer †1989 (Stift Schlägl) statt. Nach der Vesper um 18:00 Uhr im Stift Schlägl klingt der Tag, der vom Kräuterpfarrer Benedikt aus dem Stift Geras geleitet wird, im Stiftskeller aus. Der Kursbeitrag beträgt EUR 20,--, die Eintritte in die OÖ. Landesgartenschau „Bio Garten Eden“ und in den Kräutergarten Klaffer ca. EUR 20,--. Nächtigung und Frühstück betragen im Doppelzimmer pro Person und Tag EUR 41,—, im Einzelzimmer EUR 50,50, Mittag- und Abendessen à la carte. Anfragen und Buchung im Seminarzentrum Stift Schlägl: seminar@stift-schlaegl.at.

Benediktinerstift St. Lambrecht

Garten des Heilens – Unterwegs ins Paradies im Stiftsgarten: Vier Epochen der christlichen Heilsgeschichte werden im Stiftsgarten von St. Lambrecht durch die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft dargestellt. Den architektonischen Mittelpunkt bildet ein zweigeschossiger Barockpavillon. Dass in einem Klostergarten auch soziales Engagement bestens gedeiht, zeigt man mit dem Arbeitsprojekt „domenico“ – und gemeinsam mit der Arche Noah setzt man sich für den Erhalt der Sortenvielfalt ein. Als Nutz-, Schau- und Erlebnisgarten lädt der Stiftsgarten ein zum Verweilen, Meditieren oder einfach zum Genießen! Selbst erzeugte Produkte gibt es im Klosterladen im Stift St. Lambrecht und in der Hofmühle zu kaufen. Seminare werden in Kooperation mit Arche Noah - Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung - angeboten. Führungen durch den Stiftsgarten gibt es jeden Donnerstag ab 15:30 Uhr von 15. Mai bis 15. Oktober 2019. Neu ist das Angebot „Mit Kindern im Stiftsgarten – mit allen Sinnen den Garten erleben“, wo Kinder von 5 bis 15 Jahren Spiele auf der Wiese, Gartengeschichten, Kräuter suchen, kosten, riechen und verarbeiten können. Am 14. August 2019 findet die „Lange Nacht der Klostergärten“ im Stiftsgarten St. Lambrecht von 18:00 bis 24:00 Uhr statt: Am Programm stehen Musik und Kulinarik, Kreativangebote, Lagerfeuer, Garten- und Kräuterführungen, Tombola uvm. Informationen: www.domenico-stlambrecht.at

Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal

Eingebettet in die hügelige Struktur des unteren Lavanttales erstreckt sich der Barockgarten des Stiftes St. Paul, der nach dem Vorbild einer Darstellung aus dem Jahre 1623 angelegt worden ist. Aus diesem Jahr existiert eine Ansicht im Kollnitzer Urbar, die einen symetrischen Garten mit vier Feldern und einem zentralen Brunnenhaus zeigt. Die beiden historischen Gartenschlösschen, Schöpfungen des italienischen Baumeisters Pietro Rudolphi, die zu den Eckpunkten der Gartenanlage werden, vermitteln Lebensgefühl und Sinnlichkeit dieses „goldenen Zeitalters“. Zum Verweilen lädt das Café ein, dessen Terrassen einen faszinierenden Blick auf die gesamte Klosteranlage freigeben.
An den Barockgarten, der durch seine Weitläufigkeit und gewachsene Dimension beeindruckt, schließt das „Hildegardium“ an. Die Benediktiner als „Gärtner Europas“ waren in der Kunst der Kräuterpflege bewandert und gewannen aus den Pflanzen Arzneien, die zu den frühesten Belegen der Pharmaziegeschichte gehören. Die Synthese aus „Lustgarten“ und „Nutzgarten“ lässt das Konzept erahnen, das ein klösterliches Universum darstellen sollte.

Benediktinerstift Seitenstetten

Von 25. bis 26. Mai 2019 steht der Hofgarten im Stift Seitenstetten unter dem Motto "Der Kräuterschatz im Historischen Hofgarten". Ganz im Zeichen der Kräuter, ihrer Herkunft und Bedeutung für den Hofgarten und die Mönche des Stiftes Seitenstetten präsentiert Gartenleiter Ing. Stefan Kastenhofer eine Spezialführung zum Thema "Der Heilkräuterschatz der Benediktiner", wo mehr über die Verwendung der Kräuter als Heilmittel in der Geschichte und Gegenwart zu erfahren ist. „Nabucco – Die weltberühmte Oper von Giuseppe Verdi" wird am 2. August 2019 als Open Air im schönen Ambiente des Stiftshofes Seitenstetten aufgeführt.

Rosenpracht und Blütenzauber: Diesem barocken historischen Hofgarten muss man Rosen streuen – Über 110 verschiedene Rosenarten erblühen hier in all ihrer Schönheit; ein Blütenzauber, der den Garten zum Ort der Stille und inneren Einkehr macht. Bänke und ein Rosenkranzlabyrinth laden zum beschaulichen Verweilen ein. Neben den zahlreichen Blumen, Sträuchern und Bäumen gedeihen hier ebenso Heil- und Küchenkräuter.

Die „Hohe Kunst des Gärtnerns" wird von der Gartenakademie Stift Seitenstetten angeboten. Vier-Tages-Intensiv-Seminare oder Tagesworkshops und Vorträge im Ambiente des Hofgartens Seitenstetten. „Kommen Sie zur Ruhe beim Arbeiten in der Natur", so der Workshop- und Gartenleiter Stefan Kastenhofer, „unsere Gartenakademie bietet Gartenbesitzern mit unterschiedlichen Seminaren die Möglichkeit von Fachleuten das Handwerk des Gärtnerns zu lernen und zu üben." Eine intensive, gartenkulturelle Auseinandersetzung mit Themen wie Design, Ästhetik und Pflanzenverwendung, eine Exkursion zu Naturstandorten und praktisches Arbeiten bilden ein ausgewogenes Programm. Die Nächtigung und Verpflegung erfolgt im Kloster.

Gartentage im Historischen Hofgarten von 14. bis 16. Juni 2019:
Jahr für Jahr ziehen die Gartentage im Historischen Hofgarten ein treues, garteninteressiertes Publikum an. Das ökologisch gepflegte Gartendenkmal gibt den zauberhaften Rahmen, die Palette der angebotenen Produkte den qualitätsvollen Inhalt. Rosen und Stauden, Kräuter und Gemüsepflanzen, Gehölze, Kübelpflanzen und Sommerblumen stehen im Mittelpunkt des Interesses. Fachliteratur und Kunsthandwerk, Werkzeug, Gartenmöbel und Gartenantiquitäten bereichern das Angebot. Eröffnet wird die Ausstellung von Abt Petrus Pilsinger. Dank musikalischer Umrahmung, kulinarischen Köstlichkeiten und unterschiedlichster Vorträge ist diese Gartenausstellung immer wieder ein Genuss für Gartenliebhaber aller Art. Öffnungszeiten am Freitag, 14. Juni, von 13:00 – 18:00 Uhr und am Samstag, 15., und Sonntag, 16. Juni 2019, jeweils von 9:00 – 18:00 Uhr.

Zur „Langen Nacht der Klostergärten" lädt das Stift Seitenstetten zur Vollmondnacht am 16. August 2019 von 20:00 bis 24:00 Uhr ein: Carpe Noctem – Genieße die Nacht - Unter diesem Motto wird im historischen Hofgarten der Vollmond begrüßt. Mit Saxophon und Streicherensemble, mit Harfen- und Klarinettenmusik und weiteren Klangerlebnissen. Um die Wartezeit auf Schwester Mond zu verkürzen, laden die örtlichen Gastronomen zu Rosensekt und Picknick im nächtlichen Garten. Zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht wird der Garten mit Kerzen und Feuerschalen, Fackeln und Windlichtern stimmungsvoll beleuchtet sein. Am Lagerfeuer werden die Trommeln erklingen. Im Stiftsmeierhof Seitenstetten beginnt der Abend ab 18:00 Uhr bei einem romantischen Mondmenü.

Rast im Garten: Abt Petrus lädt die Besucher des Stiftes Seitenstetten ein, im „Historischen Hofgarten" Kraft und Ruhe zu tanken. Auf bequemen Gartenliegen und in luftigen Hängematten dürfen sie die Beine hochlegen und die Seele baumeln lassen. Mit verschiedenen Sitzmöbeln wurden Teilbereiche des Nutzgartens zu „Separées im Grünen" umgestaltet. Ein Plaudergarten, ein Jausengarten, ein Urlaubsgarten, ein Meditationsgarten und ein Garten für Zwei geben Erholungssuchenden die Möglichkeit, auf vielfältige Weise zwischen Schnittblumen und Gemüsepflanzen Entspannung zu finden. Das große, begehbare Rosenkranz-Labyrinth, das mit Rosen und Buchskugeln die Form eines Rosenkranzes nachempfindet, lädt zu einer meditativen Pilgerreise nach innen ein. Es kann in gewohnter Weise begangen werden und auch den Rahmen für ein Rosenkranzgebet bieten. Die „Kapelle unter freiem Himmel", bewusst einfach gestaltet mit einer Skulptur und einigen wenigen Bänken, gibt unter dem Schutz mächtiger alter Eiben die Möglichkeit zu stiller Andacht. Öffnungszeiten des Historischen Hofgartens im Stift Seitenstetten: Von Ostermontag bis 31.Oktober, täglich 08:00 – 20:00 Uhr Eintritt: freiwillige Spenden.

Zisterzienserinnenabtei Waldsassen, Bayern

Die Abtei Waldsassen öffnet den Naturerlebnisgarten mit einem Heilkräutergarten nach Hildegard von Bingen, Kneipp-Garten, Bauerngarten und TCM, Bienen-Wunder-Erlebnispfad und einem „Gartenladl" mit verschiedenen Produkten. Anfangs Mai bis Mitte Oktober ist dieser Garten von 10:00 - 18:00 Uhr täglich geöffnet. Im Gartenladl erhalten Gäste Honig und weitere Leckereien rund um die Natur und aus der Region. Viele Angebote im Gartenladl sind von zertifizierten KräuterführerInnen; Kräuter- und Hildegardprodukte, Literatur, Geschenkideen und Geschenkkörbe können erworben werden.

Tourenkajaks zum Verleihen mit Anhänger und Zubehör werden ebenfalls angeboten: Tour 1 mit Abfahrt am Gut Altenhammer bis Naturerlebnisgarten und Tour 2 mit Abfahrt am Gut Altenhammer bis Gut Mitterhof. Ein Verleih von GPS-Geräten für Geocaching steht auch zur Verfügung.

Eine „Führung durch den Hildegard-Garten mit Johanna Eisner und meditativem Impuls der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen" wird an jedem letzten Sonntag im Monat von 14:00 bis 15:00 Uhr im Naturerlebnisgarten Waldsassen angeboten. Im Garten der Umweltstation ist ein Areal ganz den Heilpflanzen nach Hildegard von Bingen gewidmet. Welche Heilpflanzen Hildegard von Bingen nutzte und welche Wirkungen sie besitzen, erklärt die Hildegard-Expertin Johanna Eisner in dieser Führung. Dabei dürfen Gäste mit allen Sinnen in die Welt der Heilkräuter eintauchen. Die jungen Schwestern des Konvents gestalten dazu einen kurzen musikalischen, meditativen Impuls im Kloster- und Naturerlebnisgarten. Leitung: Die jungen Schwestern des Konvents und Johanna Eisner, Hildegard-Expertin.

Am 30. Juni 2019 lädt die Abtei Waldsassen von 10:00 bis 18:00 Uhr in den Naturerlebnisgarten zum Kräuterfestival mit dem „Tag der offenen Gartentür": Seit 2008 sind in Waldsassen viele KräuterführerInnen von nah und fern ausgebildet worden. Für viele ist die Ausbildung zum zertifizierten Kräuterführer erst der Anfang in ein neues Leben mit der Natur und in einen sogenannten „Greenjob". Die Themenvielfalt rund um die geliebten Kräuter ist beachtlich, so beschäftigen sich die KräuterführerInnen mittlerweile mit Kräutern nach der Hl. Hildegard von Bingen, Pfarrer Sebastian Kneipp bis hin zur Herstellung moderner Wildkräuter-Smoothies und vielem mehr. Manche stellen selbst vielerlei schmackhafte Produkte aus den verschiedensten Wildkräutern her und andere referieren begeistert über Wildkräuter und deren Heilwirkungen. Die KräuterführerInnen präsentieren an diesem Tag sich und ihre Erzeugnisse und bieten Produkte sowie verschiedene Workshops rund um die Heilkräuter an. Auch tschechische Kräuterexperten sind mit dabei und geben dem Ganzen ein internationales Flair. „Es soll ein großes Fest mit herzlicher Atmosphäre für alle sein", so die Veranstalter Umweltstation Abtei Waldsassen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Tirschenreuth.

Zur Führung durch den Kneippgarten lädt die Abtei Waldsassen jeweils am 1. Sonntag im Monat von 14:00 bis 15:00 Uhr in den Naturerlebnisgarten ein. Sebastian Kneipp (1821 - 1897) wurde als „Wasserdoktor" weltberühmt. Heute gilt er als Begründer einer ganzheitlich orientierten gesunden Lebensweise und eines komplexen Naturheilverfahrens. Bei einer Führung durch den Kneippgarten werden die Teilnehmer von den ausgebildeten Waldsassener KräuterführerInnen die wichtigsten Elemente in Theorie und Praxis kennen lernen. Die Kneippgarten-Führung wird von der Umweltstation-Abtei Waldsassen und den zertifizierten KräuterführerInnen Rita Süß, Josef Gradl und Johanna Zettl durchgeführt.

 

 

Missionskloster Wernberg

Führungen im Klostergarten Wernberg werden von Mai bis Oktober angeboten: Im Kräutergarten des Klosters Wernberg finden Gäste verschiedenste Schätze der Natur. Getreu einer alten Tradition haben die Ordensschwestern in einem Teil des großen Gemüsegartens einen Kräutergarten angelegt. Klöster sind schon seit vielen Jahrhunderten Übermittler von Wissen über die heilsame Wirkung der Natur. Schwerpunkte wahlweise: Gemüse-, Kräuter- und/oder Obstbau, Selbstversorgung aus dem eigenen Garten – Möglichkeiten der Kulturführung, Kulturpflege – Werkzeuge, Methoden, Möglichkeiten, Heil- und Gewürzkräuter: Anbau, Verarbeitung, Veredelung; Kräuterwissen, Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt Weltgarten. Anmeldung ist erforderlich im Kloster Wernberg unter der Tel. Nr.: +43 4252 2216 oder gaeste-bildungshaus@klosterwernberg.at.

Essbare Wildkräuter am Wegesrand" wird am 14. Juni 2019 von 16:00 bis 18:00 Uhr im Missionskloster Wernberg bei Villach in Kärnten angeboten: Auf dieser abwechslungsreichen Kräuterführung rund um das Kloster lernen die Teilnehmer heimische Wildkräuter kennen, die köstlich schmecken, in großer Vielfalt vorhanden sind und kostenlos zur Verfügung stehen. Gäste erfahren, wie sie ganz einfach ihre gewohnten Gerichte erweitern können und zusätzlich ihrer Gesundheit Gutes tun. „Bei der Verkostung mit Aufstrichen und grünen Smoothies können Gäste sich selbst überzeugen“, so die Referentin ist Angelika Combs, Dipl. Ing. für Landschaftsarchitektur und Landschaftsgärtnerin.

Zur „Langen Nacht der Klostergärten" lädt das Missionskloster Wernberg zur Vollmondnacht am 16. Juli 2019 um 19:30 Uhr ein.

Zisterzienserstift Zwettl

Der mittelalterliche Ernst der Klosteranlage trifft in den Gärten im Stift Zwettl auf blühende Lebensfreude: Bis ins Mittelalter reicht die Entstehungszeit des Waldviertler Stifts. Dass es heute in Lebensfreude erblüht, ist auch den Terrassengärten an der Südseite der Stiftsanlage zu verdanken, hier fühlen sich auch im raueren Klima des Waldviertels Pfirsiche und Kräuter wohl. Es finden sich ein Garten nach Hildegard von Bingen, ein Herbarium und sogar ein Naschgarten. Das stille Kreuzgärtlein spendet im Inneren der Anlage Ruhe, erinnert an die sieben Tage der Schöpfung und versinnbildlicht das Paradies. Im Prälatengarten mit den beiden Orangerien erwartet die Gäste schließlich ein gemütliches Kaffeehaus mit einzigartigem Blick auf den Stiftsturm. Die Gärten sind von April bis Ende Oktober 2019 zugänglich.

Am 16. Juli 2019 findet im Stift Zwettl die „Lange Nacht der Klostergärten (Vollmondnacht)“ mit einem nächtlichen Konzert in der Stiftskirche statt. Sie beginnt um 17:00 Uhr mit Gartenführungen, Treffpunkt Orangerie, wird um 18:00 Uhr bei einer Vesper mit den Mönchen in der Stiftskirche fortgesetzt und findet um 19:00 Uhr mit einem Blechblüten-Konzert in der Stiftskirche seinen Höhepunkt: „Art of Brass Vienna“ mit Heinrich Bruckner – Trompete, Flügelhorn, Piccolotrompete, Andrej Kasijass – Horn, Erich Kojeder – Posaune, Euphonium und Lorenz Raab – Trompete, Flügelhorn sind zu hören. Erwachsene zahlen an der Abendkassa EUR 22,00 und im Vorverkauf EUR 20,00, Schüler und Studenten haben 50% Ermäßigung, Kartenreservierung ist erforderlich.

Von 7. bis 8. September 2019 kann in den Gewölbekellern des Stiftes Zwettl jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr eine Ausstellung der floristischen Meisterarbeiten der Absolventen der "Akademie für Naturgestaltung" bewundert werden.